Artikel: Nicht quatschen, Hilfen geben und machen!
Unternehmen/Institution:
BARMER
Mobilitätsschlagworte:
Reiserichtlichtlinien, Firmenrad, Deutschlandticket, BahnCard
Teilnehmende:
ca. 15.000
Zeitraum:
01.01.2023 - laufend
Beschreibung:
Das Travelmanagement der BARMER hat in den vergangen Jahren CO₂-reduzierende Angebote für die Beschäftigten auf den Weg gebracht, z.B. Fahrradleasing oder Zuschüsse zum ÖPNV Ticket. Diese Angebote werden von Beschäftigten, denen dieses Thema persönlich wichtig ist, sehr gut angenommen.
Aber wie erreichen wir die Beschäftigten, die wir bis heute noch nicht erreicht haben? Im ersten Schritt bieten wir einen Kurzworkshop zum Thema "nachhaltige dienstliche Reisen" mit einem entsprechenden Erfahrungsaustausch für die Beschäftigen an. Dort erfahren die Beschäftigten wie sie selbst oder als Multiplikator den CO₂-Footprint einer Dienstreise oder im Pendelverkehr positiv beeinflussen können.
In diesem Jahr soll zudem eine persönliche und kostenlose CO₂-Mobilitätsberatung für die Beschäftigen implementiert werden. Nach der Beantwortung und Rücksendung eines Fragebogens zur persönlichen und beruflichen Mobilität, erfolgt eine individuelle Beratung des Beschäftigten, wie der CO₂-Footprint verringert werden kann.
Veränderung:
Wir stellen fest, dass die Notwendigkeit einer Dienstreise des Öfteren hinterfragt wird - ob diese nicht telefonisch oder per Videokonferenz mit dem gleichen Ergebnis durchführbar ist. Sollte die Dienstreise trotzdem notwendig sein, werden CO₂-reduzierende Maßnahmen zunehmend öfter in Betracht gezogen (z.B. Fahrrad für die Letzte Meile oder einfach mal zu Fuß gehen). Ebenso stellen wir fest, dass notwendige Hotelübernachtungen vermehrt nach dem CO₂-Ausstoß ausgewählt werden. Zusätzlich ist die Anzahl der bezuschussten ÖPNV Tickets und der geleasten Fahrräder nochmals angestiegen. Des Weiteren zahlt unsere Homeoffice-Regelung stark auf die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei Pendelfahrten ein.
Was macht Euch zum top grünen Arbeitgeber?
Ohne Nachhaltigkeit keine Gesundheit – ohne Gesundheit keine Nachhaltigkeit.
Das größte Gesundheitsrisiko der nahen Zukunft ist der Klimawandel. Seit 2022 arbeitet die BARMER an allen Standorten klimaneutral. Sie setzt sich dafür ein, Nachhaltigkeit im Sozialgesetzbuch zu verankern und eine gemeinsame Agenda aller Beteiligten für ein klimaneutrales Gesundheitswesen zu entwickeln. Der Klima- und der Umweltschutz sind nur zwei der Themenfelder, die wir bei der BARMER nachhaltig ausbauen und weiterdenken.
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